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Unsere
Konzerte entfalten sich von einem inneren Ort der
Achtsamkeit.
Wir möchten die Zuhörenden teilhaben lassen
an dieser lauschenden Hinwendung, die die Lebendigkeit
der Klänge, Melodien und Lieder stets aufs
Neue zu erschaffen sucht. Unser musikalischer Weg
verbindet westliche Polyphonie und Exaktheit im
Zusammenklang mit der Annäherung an den orientalischen
Ansatz eines einfühlenden Miteinanders im Musizieren.
Wir gehen bewusst einen "weiblichen" Weg
im Musizieren, der Verbindungen zwischen den verschiedenen
Traditionen schafft, Gegensätze umarmt und
Begegnung ermöglicht.
So wächst unsere Musik immer wieder neu aus
Freude am Austausch, an gegenseitiger Inspiration
und Unterstützung. Auch das Publikum gestaltet
in seiner jeweils spezifischen Art des Zuhörens
und Mitgehens, die wir bewusst in unser Spiel aufnehmen,
unser Konzert aktiv mit.
Musik machen bedeutet für uns, sich einstimmen
auf Ort, Zeit und Geschehen, auf das, was jede Musik
in der Gegenwart verankert. Musikalisches Geschehen
gestaltet das Jetzt in einer Weise, die sonst vielleicht
nur dem Tanz oder einer Performance als Kunstform
vorbehalten ist, da der schöpferische Prozess
sich im Moment vollzieht analog zum Fluss der Zeit.
Musik entsteht, ist da und vergeht wieder wie alles
Lebendige. Daher vermag Musik unser Innerstes zu
ergreifen, den Moment zu dehnen oder zu raffen und
manchmal sogar mit der Ewigkeit zu verschmelzen. |
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